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Gotteswort

17. April 2018


Dienstag der 3. Osterwoche

Wer ist der gekreuzigte und auferstandene Jesus? Stephanus bekennt (Apostelgeschichte): der Menschensohn zur Rechten Gottes. Jesus erklärt (Evangelium): „Ich bin das Brot des Lebens.“ Für den Glauben ist Jesus elementar das Leben in Fülle.

Kyrie

Christus, Menschensohn, zur Rechten Gottes. Herr, erbarme dich.
Wahres Brot vom Himmel. Christus, erbarme dich.
Brot des Lebens für uns. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Herr, unser Gott, du öffnest dein Reich allen, die aus dem Wasser und dem Heiligen Geist wieder geboren sind. Stärke in uns das Leben der Gnade, damit wir von Schuld frei bleiben und die Herrlichkeit erlangen, die du uns verheissen hast. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

Apg 7.51–8,1a

Steinigung des Stephanus

In jenen Tagen sagte Stephanus zu dem Volk: Ihr Halsstarrigen, ihr, die ihr euch mit Herz und Ohr immerzu dem Heiligen Geist widersetzt, eure Väter schon und nun auch ihr. Welchen der Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es aber nicht gehalten habt.

Als sie das hörten, waren sie aufs Äusserste über ihn empört und knirschten mit den Zähnen. Er aber, erfüllt vom Heiligen Geist, blickte zum Himmel empor, sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen und rief: Ich sehe den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes stehen.

Da erhoben sie ein lautes Geschrei, hielten sich die Ohren zu, stürmten gemeinsam auf ihn los, trieben ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. Die Zeugen legten ihre Kleider zu Füssen eines jungen Mannes nieder, der Saulus hiess.

So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er.

Saulus aber war mit dem Mord einverstanden.

Das Martyrium des Stephanus

Für Jesus Partei ergreifen, ist gefährlich; das erfährt Stephanus vor den Richtern. Er bleibt konsequent, bewahrt jedoch wie sein Meister die Liebe, selbst zu den Feinden. Nach der Darstellung des Lukas hat Stephanus, wie Jesus selber, den Tempel relativiert (dem die Christen anfänglich noch sehr verbunden waren). Für Stephanus steht jetzt der Himmel offen. Der Auferstandene, der beim Vater für uns eintritt, nimmt die Stelle des Tempels ein. Stephanus stirbt in Gemeinschaft mit Jesus.

Antwortspalm

Psalm 31,3c–4.6–8a.17.21


R: Herr, in deine Hände lege ich meinen Geist.


Sei mir ein schützender Fels,
eine feste Burg, die mich rettet.
Denn du bist mein Fels und meine Burg;
um deines Namens willen
wirst du mich führen und leiten.

In deine Hände lege ich voll Vertrauen meinen Geist;
du hast mich erlöst, Herr, du treuer Gott.
Ich verlasse mich auf den Herrn.
Ich will jubeln und über deine Huld mich freuen.

Lass dein Angesicht leuchten über deinem Knecht,
hilf mir in deiner Güte!
Du beschirmst sie im Schutz deines Angesichts
vor dem Toben der Menschen.

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern. Halleluja.

Evangelium

Joh 6,30–35

Aus der Rede über das Himmelsbrot

In jener Zeit sagte die Menge zu Jesus: Welches Zeichen tust du, damit wir es sehen und dir glauben? Was tust du? Unsere Väter haben das Manna in der Wüste gegessen, wie es in der Schrift heisst: Brot vom Himmel gab er ihnen zu essen.

Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben.
Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot!

Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben.

Das Brot des Lebens

Die Menge fordert wieder ein Bestätigungswunder. Jesus versucht aufzuzeigen, dass schon das Manna ein Zeichen der Liebe Gottes war, dass aber jetzt, mit Jesu Kommen, ein unvergleichlich wertvolleres „Brot vom Himmel“ kommt. Das wollen die Zuhörer nicht verstehen. Da verkündet Jesus feierlich „Ich bin das Brot des Lebens.“ Der Glauben sucht dieses Brot.

Fürbitten

Christus, du bist das Brot des Lebens:

  • Öffne die Augen der Menschen für das Geheimnis deiner Person.
  • Erfülle die Sehnsucht der Menschen nach der Fülle des Lebens.
  • Verzeihe den Verfolgern der Kirche, gib Starkmut den Verfolgten.
  • Hilf uns selber, im Zusammenleben mit andern aufrichtig und wohlwollend zu sein.

Herr Jesus Christus, du bist die Quelle des Lebens, und du stärkst uns auf dem Weg zum Vater. Wir danken dir und preisen dich, jetzt und in Ewigkeit.

Schlussgebet

Ewiger Gott, du hast uns durch die Ostergeheimnisse erneuert. Wende dich uns voll Güte zu und bleibe bei uns mit deiner Huld, bis wir mit verklärtem Leib zum unvergänglichen Leben auferstehen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.