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Gotteswort

17. Dezember 2018


17. Dezember (O Weisheit)

In diesen letzten, besonders ausgezeichneten Tagen des Advents tritt Christus als der erwartete Messias vor unsere Augen. Er ist die Erfüllung der alten Verheissungen, der Hoffnungsträger seines Volkes, für uns die „Weisheit aus des Höchsten Mund“ (O Antiphon).

Kyrie

Christus, Sohn Abrahams. Herr, erbarme dich.
Sohn Davids. Christus, erbarme dich.
Sohn Marias. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Gott, unser Schöpfer und Erlöser, dein ewiges Wort ist Fleisch geworden aus Maria, der allzeit jungfräulichen Mutter. Dein Sohn, der unsere menschliche Natur angenommen hat, schenke uns Anteil an seinem göttlichen Leben. Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

Gen 49,2.8–10

Jakobs Segen für Juda

In jenen Tagen rief Jakob seine Söhne und sprach: Kommt zusammen, ihr Söhne Jakobs, und hört, auf Israel hört, auf euren Vater!

Juda, dir jubeln die Brüder zu, deine Hand hast du am Genick deiner Feinde. Deines Vaters Söhne fallen vor dir nieder. Ein junger Löwe ist Juda. Vom Raub, mein Sohn, wurdest du gross. Er kauert, liegt da wie ein Löwe, wie eine Löwin. Wer wagt, sie zu scheuchen?

Nie weicht von Juda das Zepter, der Herrscherstab von seinen Füssen, bis der kommt, dem er gehört, dem der Gehorsam der Völker gebührt.

Der Segen über Juda

Der sterbende Patriarch Jakob gibt seinem Sohn Juda und dessen Stamm einen einzigartigen Segen. Dieser reicht in die messianische Zukunft, denn das verheissene Zepter, das von David aufgenommen wird, soll dem gehören, der kommen wird. – Klemens von Rom (um 100) schreibt, der ewige Gott strecke, als Zepter und Realsymbol seiner selbst, den Sohn der Welt huldvoll entgegen.

Antwortspalm

Psalm 72,1–5b.7–8.17


R: Gerechtigkeit blüht auf in seinen Tagen und Frieden ohne Ende.


Verleih dein Richteramt, o Gott, dem König,
dem Königssohn gib dein gerechtes Walten!
Er regiere dein Volk in Gerechtigkeit
und deine Armen durch rechtes Urteil.

Dann tragen die Berge Frieden für das Volk
und die Höhen Gerechtigkeit.
Er wird Recht verschaffen den Gebeugten im Volk,
Hilfe bringen den Kindern der Armen.

Die Gerechtigkeit blühe auf in seinen Tagen
und grosser Friede, bis der Mond nicht mehr da ist.
Er herrsche von Meer zu Meer,
vom Strom bis an die Enden der Erde.

Sein Name soll ewig bestehen;
solange die Sonne bleibt, sprosse sein Name.
Glücklich preisen sollen ihn alle Völker
und in ihm sich segnen

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Weisheit des Höchsten, in Kraft und Milde ordnest du alles: komm und offenbare uns den Weg der Weisheit und Einsicht! Halleluja.

Evangelium

Mt 1,1–17

Stammbaum Jesu

Stammbaum Jesu Christi, des Sohnes Davids, des Sohnes Abrahams:

Abraham war der Vater von Isaak, Isaak von Jakob, Jakob von Juda und seinen Brüdern. Juda war der Vater von Perez und Serach; ihre Mutter war Tamar. Perez war der Vater von Hezron, Hezron von Aram, Aram von Amminadab, Amminadab von Nachschon, Nachschon von Salmon. Salmon war der Vater von Boas; dessen Mutter war Rahab. Boas war der Vater von Obed; dessen Mutter war Rut. Obed war der Vater von Isai, Isai der Vater des Königs David.

David war der Vater von Salomo, dessen Mutter die Frau des Urija war. Salomo war der Vater von Rehabeam, Rehabeam von Abija, Abija von Asa, Asa von Joschafat, Joschafat von Joram, Joram von Usija. Usija war der Vater von Jotam, Jotam von Ahas, Ahas von Hiskija, Hiskija von Manasse, Manasse von Amos, Amos von Joschija. Joschija war der Vater von Jojachin und seinen Brüdern; das war zur Zeit der Babylonischen Gefangenschaft.

Nach der Babylonischen Gefangenschaft war Jojachin der Vater von Schealtiël, Schealtiël von Serubbabel, Serubbabel von Abihud, Abihud von Eljakim, Eljakim von Azor. Azor war der Vater von Zadok, Zadok von Achim, Achim von Eliud, Eliud von Eleasar, Eleasar von Mattan, Mattan von Jakob.

Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.

Im Ganzen sind es also von Abraham bis David vierzehn Generationen, von David bis zur Babylonischen Gefangenschaft vierzehn Generationen und von der Babylonischen Gefangenschaft bis zu Christus vierzehn Generationen.

Ein Stammbaum von Sündern

Dieser kunstvoll konstruierte Stammbaum will nicht dem Interesse von Genealogen dienen, sondern eine theologische Botschaft vermitteln. Es bezeugt Jesus, den Messias, als das Ziel der Auserwählung und Geschichte des Gottesvolkes. Matthäus arbeitet viermal einen Frauennamen in die Reihenfolge ein; diese Frauen sind Heilsträgerinnen in einer teils von Schuld infizierten Geschlechterfolge. Gott wollte seinen Sohn unter Sündern Mensch werden lassen.

Fürbitten

Christus, Gottes Weisheit, wir bitten dich:

  • Offenbare dich dem auserwählten Volk als der verheissene Erlöser.
  • Mache deine Kirche zu einem Zeichen der Hoffnung für alle Menschen.
  • Wecke Einsicht und Vertrauen in allen, die sich in Schuld verstrickt haben.
  • Zeige dich uns selber als Gottes milde Kraft und Weisheit.

Christus, du Weisheit aus des höchsten Mund. Kraftvoll und milde durchwaltest du alles. Komm und zeige uns den Weg der Einsicht, der du lebst und wirkst in alle Ewigkeit.

Schlussgebet

Allmächtiger Gott, du hast uns mit den heiligen Gaben gestärkt. Entzünde in uns das Feuer deines Geistes, damit wir gleich den Lichtern am Himmel strahlen, wenn dein Sohn, unser Herr Jesus Christus, kommt. Er, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

 
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