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Gotteswort

18. Mai 2019


Samstag der 4. Osterwoche

In der Osterzeit feiern wir das grösste Ereignis der Menschheitsgeschichte, den Tod und die Auferstehung Jesu. Doch nur glaubenden und liebenden Herzen geht dieses Geheimnis auf. Blosse geschichtliche Informationen über das Leben Jesu genügen nicht.

Hl. Johannes I. (g)

Papst, Märtyrer

Johannes I., Papst (523–526), musste auf Befehl des Ostgotenkönigs Theoderichs nach Konstantinopel reisen, damit der Kaiser Massnahmen gegen die Arianer zurücknehme. Johannes wurde vom Kaiser ehrenvoll empfangen, brachte aber die von Theoderich gewünschten Resultate nicht zurück. Der König nahm darum den Papst in Ravenna ungnädig auf und hielt ihn fest. Er starb wenige Tage später.

Kyrie

Christus, du bist im Vater und der Vater ist in dir. Herr, erbarme dich.
Wer dich sieht, sieht den Vater. Christus, erbarme dich.
Du bist unser Mittler beim Vater. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Allmächtiger, ewiger Gott, du hast uns im Sakrament der Taufe neues Leben geschenkt. Festige unsere Verbundenheit mit Christus, damit wir Früchte bringen, die bleiben, und die Freude des ewigen Lebens erlangen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

Apg 13,44–52

Reaktionen auf das Wirken von Paulus und Barnabas

Am Sabbat nach der ersten Predigt des Paulus in Antiochia (Pisidien) versammelte sich fast die ganze Stadt, um das Wort des Herrn zu hören. Als die Juden die Scharen sahen, wurden sie eifersüchtig, widersprachen den Worten des Paulus und stiessen Lästerungen aus.

Paulus und Barnabas aber erklärten freimütig: Euch musste das Wort Gottes zuerst verkündet werden. Da ihr es aber zurückstosst und euch des ewigen Lebens unwürdig zeigt, wenden wir uns jetzt an die Heiden. Denn so hat uns der Herr aufgetragen: Ich habe dich zum Licht für die Völker gemacht, bis an das Ende der Erde sollst du das Heil sein.

Als die Heiden das hörten, freuten sie sich und priesen das Wort des Herrn; und alle wurden gläubig, die für das ewige Leben bestimmt waren. Das Wort des Herrn aber verbreitete sich in der ganzen Gegend.£

Die Juden jedoch hetzten die vornehmen gottesfürchtigen Frauen und die Ersten der Stadt auf, veranlassten eine Verfolgung gegen Paulus und Barnabas und vertrieben sie aus ihrem Gebiet. Diese aber schüttelten gegen sie den Staub von ihren Füssen und zogen nach Ikonion. Und die Jünger waren voll Freude und erfüllt vom Heiligen Geist.

Eine Wende

Paulus und Barnabas nehmen am Gottesdienst in den Synagogen teil. Sie kennen sich im ersten Testament aus. Sie können das 18–Bitten–Gebet problemlos mitverrichten. Als erwachsene Männer dürfen sie predigen; so erheben sie sich und verkünden das Evangelium. Sie gehen aus von der alten Prophetie vom Gottesknecht, die vom Heil für alle Völker spricht. Diese neue und universal auf das Heil aller Völker ausgerichtete Botschaft findet grosses Interesse bei den Nicht–Juden. Die Juden aber reagieren eifersüchtig und ablehnend. Da verlassen die Apostel die Synagogen und tun entschieden den Schritt zu den Nicht–Juden hin. Niemand darf vom Evangelium des Lebens ausgeschlossen werden. Der Heilige Geist führt zur Einheit aller und erfüllt mit Freude.

Antwortspalm

Psalm 98, 1–4


R: Alle Ende der Erde sehen das Heil unseres Gottes


Singt dem Herrn ein neues Lied;
denn er hat wunderbare Taten vollbracht.
Er hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der Herr hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt
vor den Augen der Völker.
Er dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Wenn ihr in meinem Wort bleibt, seid ihr wirklich meine Jünger. Dann werdet ihr die Wahrheit erkennen. Halleluja.

Evangelium

Joh 14,7–14

Der Weg zum Vater

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen. Schon jetzt kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.

Philippus sagte zu ihm: Herr, zeig uns den Vater; das genügt uns. Jesus antwortete ihm: Schon so lange bin ich bei euch und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen. Wie kannst du sagen: Zeig uns den Vater? Glaubst du nicht, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch sage, habe ich nicht aus mir selbst. Der Vater, der in mir bleibt, vollbringt seine Werke. Glaubt mir doch, dass ich im Vater bin und dass der Vater in mir ist; wenn nicht, glaubt wenigstens aufgrund der Werke!

Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch grössere vollbringen, denn ich gehe zum Vater. Alles, um was ihr in meinem Namen bittet, werde ich tun, damit der Vater im Sohn verherrlicht wird. Wenn ihr mich um etwas in meinem Namen bittet, werde ich es tun.

Der wahre Weg zum Leben

Philippus scheint sich in der Defensive zu fühlen. Er muss viel Kritik an Jesu Wort und Anspruch hören. Er meint: Jesus sollte dem Problem abhelfen, etwa mit einer zwingenden Erscheinung des Vaters. Jesus erklärt ihm und uns, dass die gläubige Kontemplation des Sohnes das Geheimnis des Vaters verstehen lässt. Christus ist der Weg zum Vater. In dieser Schau führen die Werke Christi und die Werke der Christen zu einer besonderen Erfahrung der Anwesenheit Gottes in dieser Welt. Darum sollen wir im Namen Jesu bitten, damit auch wir und unser Tun auf Gott hin transparent werden.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du hast uns geheissen, in deinem Namen zu beten. Wir bitten dich:

  • Für alle, die das Evangelium verkünden: Schenke ihnen die Kraft des Heiligen Geistes.
  • Für alle Menschen: Lass sie das Leben achten, fördern und nicht verletzen.
  • Für alle, die traurig oder mutlos sind: Schenke ihnen Vertrauen in deine Gegenwart
  • Für Familien und Gemeinschaften: Erneuere in ihnen den Geist der Einheit.

Gültiger Gott, in deinem Sohn dürfen wir dich, selber erfahren. Dafür danken wir dir und preisen dich, jetzt und in Ewigkeit.

Schlussgebet

Barmherziger Gott, wir haben den Auftrag deines Sohnes erfüllt und sein Gedächtnis begangen. Die heilige Gabe, die wir in dieser Feier empfangen haben, helfe uns, dass wir in der Liebe zu dir und unseren Brüdern und Schwestern Christus nachfolgen, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

 
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