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Gotteswort

21. Mai 2019


Dienstag der 5. Osterwoche

In der Welt herrscht viel Unfrieden. In der Kirche kommen immer wieder Befürchtungen auf. In den heutigen Lesungen ist eine andere Atmosphäre spürbar, die des Heiligen Geistes. Mitten in vielen Bedrängnissen schenkt er Mut und Frieden.

Hl. Hermann Josef (g)

Ordenspriester, Mystiker

Hermann Josef, Prämonstratenser Chorherr, betreute als ein erleuchteter Seelenführer verschiedene Frauengemeinschaften. Er war ein Mystiker und förderte besonders die Marienverehrung.

Hl. Christopherus Magallanes und Gefährten (g)

Märtyrer in Mexiko

Christophorus Magallanes, geboren am 30. Juli 1869 in San Rafael Totatiche, Mexiko, wurde zusammen mit 24 Gefährten aus Hass auf das Christentum am 25. Mai 1927 in Colotlan ermordet. In den Jahren von 1915 bis 1929 wurden 17 Priester aus der Erzdiözese Guadalajara und weitere 11 Priester aus anderen Diözesen ermordet. Papst Johannes Paul II. hat die mexikanischen Märtyrer am 21. Mai 2000 heiliggesprochen.

Kyrie

Christus, du hinterlässt uns deinen Frieden. Herr, erbarme dich.
Du bist zum Vater zurückgekehrt. Christus, erbarme dich.
Du liebst den Vater. Herr, erbarme dich.

Tagesgebet

Allmächtiger Gott, durch die Auferstehung deines Sohnes hast du uns neu geschaffen für das ewige Leben. Festige uns im Glauben und in der Hoffnung, damit wir die Erfüllung deiner Verheissung voll Zuversicht erwarten. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

1. Lesung

Apg 14,19–28

Von Antiochia in Pisidien zurück nach Antiochia in Syrien

Von Antiochia und Ikonion aber kamen Juden und überredeten die Volksmenge. Und sie steinigten den Paulus und schleiften ihn zur Stadt hinaus, in der Meinung, er sei tot. Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt. Am anderen Tag zog er mit Barnabas nach Derbe weiter.

Als sie dieser Stadt das Evangelium verkündet und viele Jünger gewonnen hatten, kehrten sie nach Lystra, Ikonion und Antiochia zurück. Sie sprachen den Jüngern Mut zu und ermahnten sie, treu am Glauben fest zu halten; sie sagten: Durch viele Drangsale müssen wir in das Reich Gottes gelangen.

In jeder Gemeinde bestellten sie durch Handauflegung Älteste und empfahlen sie mit Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubten.

Nachdem sie durch Pisidien gezogen waren, kamen sie nach Pamphylien, verkündeten in Perge das Wort und gingen dann nach Attalia hinab. Von dort fuhren sie mit dem Schiff nach Antiochia, wo man sie für das Werk, das sie nun vollbracht hatten, der Gnade Gottes empfohlen hatte.

Als sie dort angekommen waren, riefen sie die Gemeinde zusammen und berichteten alles, was Gott mit ihnen zusammen getan und dass er den Heiden die Tür zum Glauben geöffnet hatte. Und sie blieben noch längere Zeit bei den Jüngern.

Missionsreise – Einzelkirche und Gesamtkirche

Lukas erzählt den historischen Vorgang der Gründung neuer Ortskirchen, die trotz harter Drangsale entstehen und von Paulus auf der Rückreise besucht werden. Gleichzeitig macht Lukas bestimmte Elemente einer Theologie der Kirche deutlich. Der Glaube der Christen wächst durch die Verkündigung des Wortes. Die Gemeinde wird durch die Bestellung von „Ältesten“ konstituiert. Während jüdische Ortsgemeinden – isoliert voneinander – ihre Verantwortlichen selber wählen, nehmen Paulus und Barnabas diese Bestellung vor, durch Gebet und Handauflegung. Die Ortskirche steht notwendig in einem Verbund mit der Gesamtkirche. Dies zeigt sich auch darin, dass die Missionsreise zurück zur Mutterkirche in Antiochia (Syrien) führt. Dort erklären Paulus und Barnabas, dass die Gnade Gottes ihre Arbeit getragen hat.

Antwortspalm

Psalm 145,10–13b.20–21


R: Kündet den Menschen Gottes machtvolle Taten.


Danken sollen dir, Herr, all deine Werke
und deine Frommen dich preisen.
Sie sollen von der Herrlichkeit
deines Königtums reden,
sollen sprechen von deiner Macht,

Sie sollen den Menschen
deine machtvollen Taten verkünden
und den herrlichen Glanz deines Königtums.
Dein Königtum ist ein Königtum für ewige Zeiten,
deine Herrschaft währt
von Geschlecht zu Geschlecht.

Alle, die ihn lieben, behütet der Herr,
doch alle Frevler vernichtet er.
Mein Mund verkünde das Lob des Herrn.
Alles, was lebt, preise seinen heiligen Namen
immer und ewig!

Ruf vor dem Evangelium

Halleluja. Halleluja. Christus musste leiden und von den Toten auferstehen, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen. Halleluja.

Evangelium

Joh 14,27–31a

Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt, gebe ich euch.

Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch zurück. Wenn ihr mich lieb hättet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist grösser als ich.

Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt.

Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat.

Was bleibt: Liebe und Friede

Dem Evangelisten Johannes liegt viel am Gedanken: Die Gegenwart Jesu kann von den Glaubenden nach seiner Auferstehung tiefer wahrgenommen werden als zu seinen Lebzeiten, als er körperlich anwesend war. Jetzt schenkt er seinen Geist. Im Glauben wird erfahren, dass der Auferstandene die personifizierte Liebe und der Friede Gottes ist. Diese Liebe befreit von Furcht und Angst. Damit schliesst die erste Abschiedsrede Jesu: Gott ist die Liebe. Christus ist der Friede.

Fürbitten

Herr Jesus Christus, du bist unser Friede. Wir bitten dich:

  • Für alle, die durch Handauflegung geweiht wurden: Stärke sie für ihren Dienst.
  • Für alle, die den Glauben verkünden: Öffne die Herzen ihrer Hörer.
  • Für alle, die um des Glaubens willen bedrängt werden: Gib ihnen Starkmut.
  • Für uns selber: Lass uns heute die Freude und den Frieden Christi weitergeben.

Gott, unser Vater, bewahre uns auf dem Weg deines Sohnes, damit wir bei dir für immer zum Frieden und zur Freude gelangen. So bitten wir, im Heiligen Geist, durch Jesus Christus, unsern Herrn.

Schlussgebet

Barmherziger Gott, wir haben den Leib und das Blut deines Sohnes empfangen. Das heilige Sakrament bringe uns Heil, es erhalte uns in der Wahrheit und sei unser Licht in der Finsternis. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 
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