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Sonntagsgedanke – 17. Juni 2018

«Kleines Senfkorn Hoffnung…» So beginnt ein Vielen bekanntes Lied. Im heutigen Sonntagsevangelium wird das Gleichnis vom Senfkorn erzählt, das, wenn einmal gekeimt, zu einem grossen Baum heranwachsen wird.

So ist es mit der Hoffnung. Sie fängt meistens im Kleinen an, hält sich irgendwo fest, versucht sich zu verwurzeln und entfaltet dann auch ihre Kraft, je mehr Raum wir ihr geben.

Worauf hoffe ich? Auf Frieden? Auf eine bessere Welt? Auf eine Menschheit, die im Einklang mit der Natur lebt? Auf Gesundheit und persönliches Glück? Auf die Erfüllung meiner Wünsche? Auf Gerechtigkeit? Auf Barmherzigkeit?

Es gibt viele Dinge in dieser Welt und in unserem persönlichen Leben, die das Hoffen wahrlich schwierig machen. Aber ein Leben ohne Hoffnung? Nein, das kann und will ich mir nicht vorstellen. Ich mache mich fest an Gottes Wort und verwurzle mich in Jesus Christus, der das sichtbare Zeichen der Güte Gottes ist, der Urgrund unserer Hoffnung.

«Kleines Senfkorn Hoffnung…» Die Hoffnung, von welcher das Evangelium spricht, bezieht sich auf Lebensfülle, umfassendes Heil, immerwährenden Frieden und auf eine Liebe, die selbst den Tod entmachtet. Wir könnten hier passend den Propheten Jeremia zitieren: «Ich habe meine Pläne mit euch – spricht der Herr, – Pläne des Heils, nicht des Unheils. Ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben» (Jeremia 29,11).

Ich traue weiterhin dieser Zusage, die ich im Wort Gottes finde und im Besonderen im Mensch gewordenen Wort Gottes, in Jesus Christus! Ich traue der Zusage, dass da EINER ist, der immer den Durchblick hat und den Überblick behält, der letztlich alles in Händen hält. Mit diesem Glauben bin ich als Kind vertraut geworden und aufgewachsen. Und dieser Glaube ist auf manche schwere Probe gestellt worden. Und dieser Glaube wiederum hat mich – weiss Gott – so oft gestützt, getragen, ermutigt, getröstet, inneren Frieden geschenkt und neue Wege eröffnet. Dieser Glaube, dieser Vertrauensvorschuss in Gott hat mich wachsen lassen.

«Kleines Senfkorn Hoffnung, mir umsonst geschenkt, werde ich dich pflanzen, dass du weiterwächst, dass du wirst zum Baume, der uns Schatten wirft, Früchte trägt für alle, die in Ängsten sind.» (Text: Alois Albrecht)

P. Benedict

 
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