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Sonntagsgedanke – 15. Juli 2018

Hat Jesus Ferien gemacht? Im heutigen Sinne gewiss nicht. Ferien gab es damals überhaupt nicht. Für einen vornehmen Römer war auch Arbeit etwas Verpöntes. (Das muss man wissen, um zu verstehen, wie revolutionär die Wertschätzung der Arbeit in der Regel des Hl. Benedikt war.) Er widmete sich bestenfalls der Politik und der Philosophie. Ferien hatte er darum auch nicht. Und die einfachen Leute waren jahrein jahraus eingespannt in ihren Dienst, selbst wenn sie selbständig waren wie die Fischer vom See Genesareth. Da waren schon der Sabbat und die Wallfahrten nach Jerusalem etwas Ausserordentliches.

Und doch erzählt das Evangelium von einem Versuch Jesu, seinen Jüngern so etwas wie Ferien zu verschaffen. Diese waren vom Andrang der Leute überfordert, sie hatten kaum Zeit zum Essen. Jesus wollte ihnen etwas Ruhe und Erholung verschaffen. Er fuhr mit ihnen über den See an einen einsamen Ort. Es blieb allerdings beim Versuch. Die Leute folgten ihnen, und Jesus brachte es nicht übers Herz sie fortzuweisen.

Wir entnehmen daraus: Ferien sind durchaus etwas im Sinne Jesu. Und: Jesus sorgt für alle, die Jünger und die Leute. Er ist der gute Hirt. Auch für uns.

P. Markus

Nicht das Schiff, mit dem Jesus mit seinen Jüngern über den See fuhr.

 
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